Das Kitchen Barometer 2026 von Rational und Statista möchte Fakten, Insights und Strategien für eine zukunftssichere Küche liefern. Foto: Rational/Statista
Inwiefern intelligente Kochsysteme zu einem zukunftssicheren Gastgewerbe beitragen können, zeigen die Analysen des Kitchen Barometers 2026 von Rational und Statista.
Ob fehlendes Personal, steigende Kosten, Nachhaltigkeitsanforderungen oder Aufholbedarf in Sachen Digitalisierung: Die aktuelle Liste an Herausforderungen für Gastronomie- und Hotelküchen ist lang und setzt das Gastgewerbe weltweit unter Druck. Gleichzeitig steigt der Qualitätsanspruch der Gäste an Speisen und das Speisenangebot außer Haus. „Die Gastronomie steht vor einem Wendepunkt. Entscheidungen dürfen nicht mehr auf Bauchgefühl basieren – sie brauchen belastbare Daten“, betont Michaela Jedelhauser, Leitung Marketing D-A-CH bei Rational.
Liefern sollen diese Daten und Fakten die Analysen des Kitchen Barometers 2026, das Großküchentechnik-Hersteller Rational in Kooperation mit dem Statistikportal Statista entwickelt hat. Dazu wurden 250 Küchenbetreiber aus Deutschland, Japan, Frankreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten zu ihren Herausforderungen sowie Lösungsansätzen befragt. Das Ergebnis sind laut Jedelhauser „klare Fakten, fundierte Insights und Strategien für eine zukunftssichere Küche“.
Nach ihren größten derzeitigen Herausforderungen befragt, berichteten 64 Prozent der Umfrageteilnehmer von deutlichen Personalengpässen im vergangenen Jahr, die sich unmittelbar auf die Betriebsstruktur niederschlugen: Reduzierte Öffnungszeiten, mehr Überstunden, die zusätzliche Kosten verursachen sowie eine steigende Fluktuation aufgrund von überlasteten Mitarbeitern sind in vielen Fällen die Folgen. In Deutschland versuchen Gastronomiebetreiber dem vor allem mit Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung, Prozessoptimierung und Automatisierung entgegenzusteuern, zeigt die Analyse. Dennoch bestehe aktuell noch eine deutliche Lücke zwischen aktuellem Einsatz und erwartetem Nutzen.
Als zweite große Herausforderung sehen sich die befragten Küchenbetreiber weltweit mit deutlich steigenden Betriebskosten konfrontiert. Von ihnen macht mehr als die Hälfte (52 %) die Energiepreise als zentralen Kostentreiber aus – allen voran in Deutschland, wo Energie derzeit den größten Einfluss auf die Kostenentwicklung habe. Um diese Zusatzkosten aufzufangen, stehen Betriebe vor der Wahl, die Kosten entweder selbst zu tragen oder diese in Form von Preiserhöhungen an ihre Gäste weiterzugeben – mit dem Risiko, preissensible Kunden zu verlieren. 82 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer gaben jedoch an, energieeffiziente Geräte als strategische Investition zu sehen, da diese sowohl den aktuellen Kostendruck reduzierten als auch langfristige Nachhaltigkeitsziele unterstützten.
Dem Thema Nachhaltigkeit im Gastgewebe messen 67 Prozent der international befragten Küchenbetriebe eine zentrale oder zumindest wichtige Bedeutung bei. Hierbei führt Deutschland das weltweite Ranking an und reagiert mit Maßnahmen wie Lebensmittelabfall reduzieren, regionale und saisonale Produkte einsetzen oder ressourcenschonend reinigen. Eine besondere Herausforderung sei hierbei, Transparenz zu schaffen, die erzielten Fortschritte zu messen und sie gegenüber Gästen überzeugend zu kommunizieren.
Ebenfalls über alle Länder hinweg sieht eine deutliche Mehrheit (65 %) ihre Küche als nicht ausreichend digitalisiert an. Fast die Hälfte nutzt demnach keine multifunktionalen oder programmierbaren Geräte. Zur Qualitätssicherung greifen Betriebe darüber hinaus häufig auf Checklisten in Papierform, Schulungen oder direktes Feedback aus den Filialen zurück – bewerten diese Maßnahmen jedoch als zu zeitintensiv und kaum skalierbar. Höhere Investitionen in die digitale Infrastruktur plant der Umfrage zufolge jedoch ein Großteil der Teilnehmer.
Basierend auf diesen Analyseergebnissen hebt Großküchentechnik-Hersteller Rational die Bedeutung der eigenen intelligenten Kochsysteme wie i-Combi, i-Hexagon und i-Vario hervor. Küchen könnten mit ihnen den Energie- und Wasserverbrauch deutlich reduzieren und zudem von einer Vielfalt an unterstützenden Funktionen über die Connected-Cooking-App profitieren. Selbst bei wenig, häufig wechselndem oder fachfremdem Personal lasse sich so laut Hersteller eine konstant verlässliche Speisenqualität sicherstellen.
Die gesamte Statista-Umfrage steht unter https://www.rational-online.com/de_de/cmp/kitchen-barometer/ kostenlos zum Download zur Verfügung.